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Erzähle deine eigene Geschichte

Letter to myself
 
Schreibe die Geschichte deines Lebens ab heute selber.
 
Finde heraus, wieviel von dem, was du bisher als DEINE GESCHICHTE betrachtet hast, nur aus einer unreflektierten Adaption an die Muster deiner Eltern und Vorfahren resultiert.
Finde deine eigenen Zusammenhänge – webe dein eigenes Netz der Bedeutungen.
 
“Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit gehabt zu haben.”
(Mea Voß)
 
Erinnerungen sind nicht unumstößlich, nicht absolut festgeschrieben.
Sie werden definiert durch die Bewertung, die du ihnen gibst, durch die Bedeutung, die du ihnen zuschreibst, die du “an sie dran hängst”.
 
Die Form deiner Erinnerungen (nicht der Inhalt) wird durchlässig und formbar, je nachdem, welche Gefühle und Emotionen du daran knüpfst.
 
Als nächstes wirst du feststellen, dass die bisherige Form deiner Erinnerungen – und somit die gesamte Beschaffenheit der Geschichte deines Lebens – auf genau diesem Weg entstanden ist: Durch deine eigenen Zuschreibungen!
 
Wir benötigen diese Kopf- und Wahrnehmungsfilter, um in neuen Situationen schnell handlungsfähig zu sein. (Wir treffen immer wieder analoge Beurteilungen)
Wahr sind sie deshalb nicht. Ob wir optimistisch, pessimistisch, mutig oder ängstlich reagieren ist schlichtweg unserem Filter geschuldet – nicht etwa der tatsächlichen Realität.
Realität ist neutral.
Erst unsere Emotionen und Bedeutungszuschreibungen machen Dinge “gut” oder “schlecht” etc.
 
“Narrative truth shapes our impression of the world more than historical truth.”
(Oliver Sacks)
 
Es liegt also einzig an dir selbst, welcher Geschichte deines Lebens du dich aussetzt und verschreibst.
 
Bewusste Veränderung der Erinnerungs Zuschreibungen wird dein aktuelles Leben vollständig anders ausrichten.
(Natürlich geht das nur mit täglicher Übung der neuen Reaktions- und Zuschreibungspfade)
 
Die Geschichte des eigenen Lebens selbst bewusst und SELBSBESTIMMT zu gestalten ist die beste Art und Weise die Gesundheit des Herzens zu erhalten oder wieder herzustellen.
Letter to myself
 
Write your own story of your life.
 
Find out how much of the story you believed until now is just an unconscious adaption of the patterns of your ancestors and parents…
Then find your own coherencies – build your OWN NEXUS
 
“It is never too late for having had a lucky childhood”
 
Memories are not locked-in, not cast-iron.
They are depending on what value you will attach to them, on what meaning you will give to them.
Their shape becomes transparent and mouldable depending on what emotions you chain to them.
 
Next find out that the present shape of your memories – and your whole story – arose in exactly this way: by your own ascriptions!
We all need to set these filters to our memories to be able to make up our minds quickly when we meet new situations.
But is our filter right? Is it true? Wether you react optimistic or pessimistic, couraged or worried – it’s just YOUR filter – not reality.
 
Reality is neutral.
Finally our emotions and ascriptions create good or bad.
 
“Narrative truth shapes our impression of the world more than historical truth.” (Oliver Sacks)
 
So it’s on you which story of your life and of yourself you expose yourself to.
 
Begin changing the attribution of your memories and find out how it changes your today’s life.
(Of course you need to practice it – make your daily repetitions:)
 
Telling your own and consciously self designed story of your life is the best way to keep sanity of the heart.

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Warum

Hochwertig rekursive Kommunikation {Mutter mit zweijährigem Kind}: Warum fragst du denn immer Warum?

Stattdessen lieber den Wunderkasten benutzen!

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shortthought

angenommen…

angenommen-
wir sind nicht böse – wenn wir meinen, böse zu sein…
angenommen-
wir sind nicht unmoralisch, wenn wir meinen unmoralisch zu sein

angenommen-
erst dann sind wir am Beginn des halbwegs richtigen Weges…