aktuell|Aktuelles Kunst|Ausstellung

Ausstellung „machtvoll“ 11.5. – 22.6.2019

Ausstellung
MACHTVOLL
Positionen aus der Kunst zum Wesen der Macht

Almut Rybarsch-Tarry |
Anke Droste |
Brigitte Felician Siebrecht |
Klaus Pfeiffer |
Susanne Grytzka |
Udo Unkel |

11.5. – 22.6. 2019
Der KUNSTBETRIEB“
in Dortmund

 

VERNISSAGE 11. MAI 2019 ab 19 UHR

 

der kunstbetrieb
Gneisenaustraße 30
44147 Dortmund

aktuell|Aktuelles Kunst|Ausstellung

Ausstellung „Der Himmel ist blau“ 1.9.2018 – 6.10.2018

PLAKAT der HIMMEList BLAU - Ausstellung

Ausstellung „Der Himmel ist blau“
1.9.2018 – 6.10.2018
Der KUNSTBETRIEB“
in Dortmund

21 Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Malerei, Grafik, Bildhauerei, Installation, Fotografie, Film und Urbanart stellen aus.

VERNISSAGE 1. SEPTEMBER 2018 ab 18 UHR
Einführung: Simone Rikeit, Kunsthistorikerin

KünstlerInnen | Arbeitsbereich
Almut Rybarsch-Tarry | Objektkunst, Plastik
Ana Maria Aviles Toro | Malerei, Grafik
Angela Jansen | Malerei
Anke Droste | Malerei, Fotografie, Installation
Annelie Sonntag | Malerei
Artur Aleksander Wojtczak | Malerei
Brigitte Felician Siebrecht | Malerei, Grafik
Egon Huneke | Malerei, Grafik
Hendrik Müller | Fotografie
Horst Herz, Film | Fotografie
Kirian | Malerei
Klaus Pfeiffer | Fotografie
Mathes Schweinberger | Zeichnung, Malerei
Paola Manzur | Installation, Grafik, Fotografie
Susanne Grytzka | Malerei, Objektkunst, Installation
Suse Solbach | Malerei, Grafik
Mohammad Thagi Ghorbanali | Bildhauerei, Objektkunst
Udo Unkel | Objektkunst, Installation, Plastik
Ute Brüggemann | Malerei, Grafik
Vanessa von Wendt | Malerei
Wolfgang Kienast | Objektkunst, Grafik

 

der kunstbetrieb
Gneisenaustraße 30
44147 Dortmund

aktuell|Aktuelles Kunst|Ausstellung

Finissage „Werkschau 2018“ am 14.7.2018

Finissage Werkschau 2018 der Kunstbetrieb Dortmund

FINISSAGE
WERKSCHAU 2018
14.7.2018
11 – 13 Uhr
Der KUNSTBETRIEB“
in Dortmund

Almut Rybarsch, Anne Jannick, Anke Droste, Klaus Pfeiffer, Brigitte Felician Siebrecht, Udo Unkel, Sylvia Reuße, Susanne Grytzka, Mathes Schweinberger, M.T. Ghorbanali

 


„Wir zeigen im betrieb die Ausstellung: „WERKSCHAU 2018“
Wir zeigen eine Auswahl aktueller Werke einiger Künstlerinnen und Künstler, die in den letzten sieben Jahren bei uns ausgestellt haben. Die Ausstellung zeigt Malerei, Grafik, Fotografie, Skulpturen, und Objekte.

Gneisenaustraße 30
44147 Dortmund
https://www.facebook.com/kunstort/

 

aktuell|Aktuelles Kunst|Ausstellung

Werkschau 2018 / Galerie Der Kunstbetrieb 2018 verlängert!

werkschau-kunstbetrieb-2018

Verlängerung der AUSSTELLUNG
WERKSCHAU 2018
der GALERIE „KUNSTBETRIEB“
in Dortmund

Die Ausstellung ist nun noch bis zum 14. Juli 2018 zu sehen
im Kunstbetrieb
Gneisenaustraße 30
44147 Dortmund
https://www.facebook.com/kunstort/

Finissage am 14.7.2018

Öffnungszeiten täglich

 

„Wir zeigen im betrieb die Ausstellung: „WERKSCHAU 2018“
Wir zeigen eine Auswahl aktueller Werke einiger Künstlerinnen und Künstler, die in den letzten sieben Jahren bei uns ausgestellt haben. Die Ausstellung zeigt Malerei, Grafik, Fotografie, Skulpturen, und Objekte. (von links): Almut Rybarsch, Anne Jannick, Anke Droste, Klaus Pfeiffer, Brigitte Felician Siebrecht, Udo Unkel, Sylvia Reuße, Susanne Grytzka, Mathes Schweinberger, M.T. Ghorbanali

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aktuell|Aktuelles Kunst|Ausstellung|Where is my Code

Werkschau Kunstbetrieb / Offene Ateliers Dortmund 2018

fOffene Ateliers Dortmund 2018

Ich freue mich sehr über die Teilnahme-Möglichkeit im Rahmen der „Werkschau“ der Galerie „der kunstbetrieb“ !

AUSSTELLUNG
WERKSCHAU der GALERIE „KUNSTBETRIEB“ Dortmund

„Wir zeigen im betrieb die Ausstellung: „WERKSCHAU 2018“
Im Rahmen der „Offenen Ateliers und Galerien 2018“ am 2. und 3. Juni, zeigen wir eine Auswahl aktueller Werke einiger Künstlerinnen und Künstler, die in den letzten sieben Jahren bei uns ausgestellt haben. Die Ausstellung zeigt Malerei, Grafik, Fotografie, Skulpturen, und Objekte. (von links): Almut Rybarsch, Anne Jannick, Anke Droste, Klaus Pfeiffer, Brigitte Felician Siebrecht, Udo Unkel, Sylvia Reuße, Susanne Grytzka, Mathes Schweinberger, M.T. Ghorbanali

 

Während der Ausstellungszeit findet  „OFFENE ATELIERS DORTMUND“ statt am:

2./3. Juni und 9./10. Juni 2018

 

Webseite Ofene Ateliers 2018

Home

Facebook Seite Offene Ateliers 2018
https://www.facebook.com/pg/OffeneAteliersDortmund/events/

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aktuell|Aktuelles Kunst|Ausstellung|Where is my Code

Ausstellung bei Planet Hagen 2018

Planet Hagen 2018

AUSSTELLUNG

Im Rahmen von „Planet Hagen 2018“

Brigitte Felician Siebrecht

14.4.2018
12 – 20 Uhr

MSTAGE
Eilper Straße 69 & 79
58091 Hagen
Wippermann Passage

http://www.mstage-tanz-bewegung.de/

 

Öffnungszeiten
Samstag 12 – 20 Uhr

 

 

33 Orte, 106 Kreative, Künstlerinnen und Künstler – bei dieser Entdeckungsreise lernen Sie Hagen völlig neu kennen.

 

Am 14. April 2018 von 12 bis 20 Uhr findet zum zweiten Mal der Tag der offenen Ateliers und Werkstätten in ganz Hagen statt. KünstlerInnen und Kreativschaffende öffnen ihre Türen und laden ein in Ateliers, Werkstätten, Ausstellungs- und Produktionsorte.

 

Die Besucher stellen sich ihre persönliche Entdeckungsreise durch die Stadt selbst zusammen, lernen eine Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen kennen, kommen in gemütlicher, persönlicher Atmosphäre ins Gespräch, genießen Livemusik, Lesungen, Tanz, Mitmachangebote etc.

 

Das Fazit der ersten Veranstaltung in 2016 lautete: Der Planet Hagen hat eine Menge zu bieten in der Kunst- und Kreativszene. Es macht Spaß, in der eigenen Stadt mit offenen Augen unterwegs zu sein. Am 14. April 2018 gibt es eine neue Gelegenheit für eine Rundreise durch Räume, die zumeist der Öffentlichkeit verschlossen sind.

 

 

Mehr Informationen über Beteiligte und Programm:

 

Flyer mit Übersichtskarte und Bildern

download

 

 

Flyer mit Begleitprogramm:

download

 

 

Booklet zu Planet Hagen

mit ausführlicher Vorstellung aller beteiligten KünstlerInnen und Kreativen:

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Bild: "Selbsterstaunt I" von Brigitte Felician Siebrecht

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aktuell|Ausstellung|Code-Art|Where is my Code

TAPES – CODES – SYMBOLE – Ausstellung in Dortmund verlängert!

Die aktuelle AUSSTELLUNG

„Tapes-Codes-Symbole“
im Theater Fletch Bizzel, Dortmund

von Brigitte Felician Siebrecht

wurde verlängert und ist weiterhin zu sehen:

Theater Fletch Bizzel
Humboldtstraße 45
44137 Dortmund

http://www.fletch-bizzel.de/informationen/presse-downloads

 

Öffnungszeiten
Mo -Fr 10 – 18 Uhr
sowie am Wochenende bei Veranstaltungen

 

 

Ausstellungstext

Ausstellung Fletch Bizzl Juli 2017

Tapes, Codes, Symbole

Brigitte Felician Siebrecht

Die Ausstellung zeigt Malerei, Grafik und Drucke aus verschiedenen Serien der im Iserlohner Künstlerdorf Barendorf arbeitenden Künstlerin Brigitte Felician Siebrecht.

 

Tapes

In den abstrakt informellen Malereien wendet sich Siebrecht in immer neuer Weise der Erfassung der Fläche zu. Bildübergreifende gestische Bewegungen verbinden die Tiefenperspektive der Farbe mit einer teils sehr pastosen ‚Oberfläche‘.

In ihren aktuellen meist großformatigen Arbeiten nutzt sie dabei Klebebänder zur grundlegenden Erst-Strukturierung der Leinwand. Siebrecht arbeitet dabei auf dem Boden und bezieht Verkrümmungen und Verbeulungen der Leinwand absichtlich mit in den Prozess ein.

Mit dem Tape gibt sie eine Struktur auf der Leinwand vor, eine Art Stütze.

Diese wird mit Farbspritzern, gespachtelter und gemalter Farbe überarbeitet, so dass oft eine reliefartige Struktur entsteht.

Dass sie die Leinwand nicht nur als reinen Funktionsträger sondern als gestalterischen Teil des Bildes begreift, wird durch die lockere Aufspannung deutlich.

Auch die Malerin selbst steht nicht ruhig an einer Leinwand. Das ein oder andere Mal liegt die Stofffläche auf dem Boden und wird von allen Seiten bearbeitet.

Diese Arbeitsweise erinnert an diejenige des amerikanischen Künstlers Jackson Pollock, der ebenfalls durch Herumschreiten und -laufen seine Körperbewegungen in das Bild mit eintrug und die zu gestaltende Fläche allseitig bearbeitete.

Siebrecht tut dies ebenso durch weit ausladende, gestische Armbewegungen, wie sie beispielsweise der deutsche Informelkünstler Karl Otto Götz ab der Nachkriegszeit mittels seiner Rakeltechnik umsetzte.

(Simone Rikeit, Kunsthistorikerin)

 

Codes

We’re readable

Aus der Serie „We’re readable“ von 2013 stammt ein großformatiger, interaktiv angelegten Druck mit dem Titel „Wieviel von dem, was wir sehen, dürfen wir noch glauben?“

Konzept der Serie ist der Einsatz von QR-Codes als gestalterisches Element. Die Codes sind damit sowohl ornamental zu verstehen als auch gleichzeitig Informationsträger, die bei Einsatz eines QR Code Readers eine weitere Bedeutungsebene des Bildes erschließen.

Hinter den Codes verbergen sich beispielsweise Wikileaks Texte und Links sowie polizeiliche Personenprofile.

Für ihre generativen Audio-Visuellen Arbeiten setzt Siebrecht auch generatives Scripting ein und will die Undurchschaubarkeit der aktuellen Datenerfassung abbilden und die beinahe grenzenlose Manipulierbarkeit digitaler Daten in den Blick den rücken.

Der Betrachter hat die Möglichkeit, mit dem Smartphone und einem Code-Reader die Zeichen abermals zu entschlüsseln und wird auf Sätze stoßen wie: „Internet-Nutzer werden umfassend überwacht“.

We’re readable“ wirft Fragen auf.

Es sind Fragen wie zum Beispiel:

Welche Daten-Spuren hinterlassen wir?

Welche Auswirkungen hat digitaleTransparenz auf uns und die Gesellschaft?

Welchen Bildern, Nachrichten und Informationen können wir glauben?

Wie funktioniert Demokratie, Selbstbestimmung, Freiheit in Zeiten massenhafter Datenspeicherung und Überwachung? “

(Simone Rikeit, Kunsthistorikerin)

 

Where is my Code?

Einige grafische Arbeiten mit dem Titel „Where is my Code?“ greifen das Thema der digitalen Daten in eher philosophischer Weise auf:

Die schwarz weiß gehaltenen Portraits zeigen Gesichter in selbstreflektierender, fragender Haltung. Siebrecht fotografiert die fertigen Zeichnungen und extrahiert den in ihnen verborgenen digitalen Code. Diesen nutzt sie dann in einem weiteren Schritt wiederum als formales Gestaltungselement und druckt ihn über die bereits bestehenden Bilder. Die Bilder enthalten sich damit quasi selbst in verwandelter Weise.

 

Symbole

Die Serie „LAYERS.of.LIFE“ entstand zwischen 2008 und 2013 im Austausch mit der Frankfurter Autorin Beate von Devivere. Der gedankliche Ausgangspunkt ist dabei das Gedicht „delphi – frankfurt – der jugendliche wagenlenker“ von Devivere – die Motive zeigen situative Ausschnitte mit jugendlichen Protagonisten.

Die Arbeiten entstanden in einer Kombination aus Fotografie, Digitaler Komposition und Malerei.

Inhaltlich werden dabei in eher parallel angeordneten Schichten Sinnüberlagerungen angeordnet… Mythologisches im Alltäglichen, funktionale Symbole und Identitäten, modische Religiositäten, Wireframes des Realen, käufliche Identitässtiftungen, bedeutungsvolle Dekoration und Analogie von Widersprüchen…

 

delphi – frankfurt

der jugendliche wagenlenker

die anmutigen kämpfer

sind mitten unter uns

sie lösen die gleiche fahrkarte

sitzen neben uns

in den u-bahnen der metropolen

lenken ihre unsichtbaren wagen

auf dem weg ins freie

siegesgewiss und geschmeidig

halten sie die zügel in der hand

noch immer lädt der parnass sie ein

und sie träumen von dem gipfel

ihr wunderbares in falten gelegtes gewand

eine verschlissene jeans ihre gaben

tragen sie in haltbaren rucksäcken

mit der aufschrift vision

sie schmieden ihre pläne mit einem lächeln

auf ihrem leicht geöffneten mund

schauen sie in ihre zukunft

so anmutig

© Beate von Devivere, 1. Preis Lyrik, deutschsprachiger Literaturwettbewerb Künstlergilde 2007

aktuell|Aktuelles Kunst|Ausstellung|Serien Malerei|Serien Zeichnung / Grafik|Where is my Code|Zeichnung und Grafik

Sommeraktion Galerie Luzia Sassen

aus der Serie "Where is my Code" von Brigitte Felician Siebrecht

Einige meiner Arbeiten aus der Serie „Where is my Code“
sind Teil der Sommeraktion der Galerie Luzia Sassen.

galerie luzia sassen
Luxemburger Str. 345 | 50939 Koeln
Tel.:+49 (0) 2248 44 53 45
Fax:+49 (0) 2248 44 53 46
luzia.sassen@galerieluziasassen.de

 

Unser Öffnungszeiten:
Mi.-Fr.: 14 bis 19.00 Uhr
Sa.: 10.00 bis 14.00 Uhr
Sekretariat: Mo.-Fr. 8.00 bis 20.00 Uhr
und gerne nach Vereinbarung

aktuell|Ausstellung|Code-Art|Where is my Code

Ausstellung „TAPES – CODES – SYMBOLE“, Fletch Bizzel Dortmund

Tapes-Codes-Symbole

AUSSTELLUNG

„Tapes-Codes-Symbole“

Brigitte Felician Siebrecht

1.8.2017 – 30.9.2017

Theater Fletch Bizzel
Humboldtstraße 45
44137 Dortmund
http://www.fletch-bizzel.de/

 

Öffnungszeiten
Mo -Fr 10 – 18 Uhr
sowie am Wochenende bei Veranstaltungen

 

 

Ausstellungstext

Ausstellung Fletch Bizzl Juli 2017

Tapes, Codes, Symbole

Brigitte Felician Siebrecht

Die Ausstellung zeigt Malerei, Grafik und Drucke aus verschiedenen Serien der im Iserlohner Künstlerdorf Barendorf arbeitenden Künstlerin Brigitte Felician Siebrecht.

 

Tapes

In den abstrakt informellen Malereien wendet sich Siebrecht in immer neuer Weise der Erfassung der Fläche zu. Bildübergreifende gestische Bewegungen verbinden die Tiefenperspektive der Farbe mit einer teils sehr pastosen ‚Oberfläche‘.

In ihren aktuellen meist großformatigen Arbeiten nutzt sie dabei Klebebänder zur grundlegenden Erst-Strukturierung der Leinwand. Siebrecht arbeitet dabei auf dem Boden und bezieht Verkrümmungen und Verbeulungen der Leinwand absichtlich mit in den Prozess ein.

Mit dem Tape gibt sie eine Struktur auf der Leinwand vor, eine Art Stütze.

Diese wird mit Farbspritzern, gespachtelter und gemalter Farbe überarbeitet, so dass oft eine reliefartige Struktur entsteht.

Dass sie die Leinwand nicht nur als reinen Funktionsträger sondern als gestalterischen Teil des Bildes begreift, wird durch die lockere Aufspannung deutlich.

Auch die Malerin selbst steht nicht ruhig an einer Leinwand. Das ein oder andere Mal liegt die Stofffläche auf dem Boden und wird von allen Seiten bearbeitet.

Diese Arbeitsweise erinnert an diejenige des amerikanischen Künstlers Jackson Pollock, der ebenfalls durch Herumschreiten und -laufen seine Körperbewegungen in das Bild mit eintrug und die zu gestaltende Fläche allseitig bearbeitete.

Siebrecht tut dies ebenso durch weit ausladende, gestische Armbewegungen, wie sie beispielsweise der deutsche Informelkünstler Karl Otto Götz ab der Nachkriegszeit mittels seiner Rakeltechnik umsetzte.

(Simone Rikeit, Kunsthistorikerin)

 

Codes

We’re readable

Aus der Serie „We’re readable“ von 2013 stammt ein großformatiger, interaktiv angelegten Druck mit dem Titel „Wieviel von dem, was wir sehen, dürfen wir noch glauben?“

Konzept der Serie ist der Einsatz von QR-Codes als gestalterisches Element. Die Codes sind damit sowohl ornamental zu verstehen als auch gleichzeitig Informationsträger, die bei Einsatz eines QR Code Readers eine weitere Bedeutungsebene des Bildes erschließen.

Hinter den Codes verbergen sich beispielsweise Wikileaks Texte und Links sowie polizeiliche Personenprofile.

Für ihre generativen Audio-Visuellen Arbeiten setzt Siebrecht auch generatives Scripting ein und will die Undurchschaubarkeit der aktuellen Datenerfassung abbilden und die beinahe grenzenlose Manipulierbarkeit digitaler Daten in den Blick den rücken.

Der Betrachter hat die Möglichkeit, mit dem Smartphone und einem Code-Reader die Zeichen abermals zu entschlüsseln und wird auf Sätze stoßen wie: „Internet-Nutzer werden umfassend überwacht“.

We’re readable“ wirft Fragen auf.

Es sind Fragen wie zum Beispiel:

Welche Daten-Spuren hinterlassen wir?

Welche Auswirkungen hat digitaleTransparenz auf uns und die Gesellschaft?

Welchen Bildern, Nachrichten und Informationen können wir glauben?

Wie funktioniert Demokratie, Selbstbestimmung, Freiheit in Zeiten massenhafter Datenspeicherung und Überwachung? “

(Simone Rikeit, Kunsthistorikerin)

 

Where is my Code?

Einige grafische Arbeiten mit dem Titel „Where is my Code?“ greifen das Thema der digitalen Daten in eher philosophischer Weise auf:

Die schwarz weiß gehaltenen Portraits zeigen Gesichter in selbstreflektierender, fragender Haltung. Siebrecht fotografiert die fertigen Zeichnungen und extrahiert den in ihnen verborgenen digitalen Code. Diesen nutzt sie dann in einem weiteren Schritt wiederum als formales Gestaltungselement und druckt ihn über die bereits bestehenden Bilder. Die Bilder enthalten sich damit quasi selbst in verwandelter Weise.

 

Symbole

Die Serie „LAYERS.of.LIFE“ entstand zwischen 2008 und 2013 im Austausch mit der Frankfurter Autorin Beate von Devivere. Der gedankliche Ausgangspunkt ist dabei das Gedicht „delphi – frankfurt – der jugendliche wagenlenker“ von Devivere – die Motive zeigen situative Ausschnitte mit jugendlichen Protagonisten.

Die Arbeiten entstanden in einer Kombination aus Fotografie, Digitaler Komposition und Malerei.

Inhaltlich werden dabei in eher parallel angeordneten Schichten Sinnüberlagerungen angeordnet… Mythologisches im Alltäglichen, funktionale Symbole und Identitäten, modische Religiositäten, Wireframes des Realen, käufliche Identitässtiftungen, bedeutungsvolle Dekoration und Analogie von Widersprüchen…

 

delphi – frankfurt

der jugendliche wagenlenker

die anmutigen kämpfer

sind mitten unter uns

sie lösen die gleiche fahrkarte

sitzen neben uns

in den u-bahnen der metropolen

lenken ihre unsichtbaren wagen

auf dem weg ins freie

siegesgewiss und geschmeidig

halten sie die zügel in der hand

noch immer lädt der parnass sie ein

und sie träumen von dem gipfel

ihr wunderbares in falten gelegtes gewand

eine verschlissene jeans ihre gaben

tragen sie in haltbaren rucksäcken

mit der aufschrift vision

sie schmieden ihre pläne mit einem lächeln

auf ihrem leicht geöffneten mund

schauen sie in ihre zukunft

so anmutig

© Beate von Devivere, 1. Preis Lyrik, deutschsprachiger Literaturwettbewerb Künstlergilde 2007

"Skating selbdritt" aus der Serie "Layers:of:Life" von Brigitte Felician Siebrecht

[wpdevart_facebook_comment curent_url=“www.siebrecht-art.de/tapes-codes-symbole/“ title_text=“Auf Facebook kommentieren“ order_type=“social“ title_text_color=“#666666″ title_text_font_size=“14″ title_text_font_famely=“Helvetica Neue“ title_text_position=“right“ width=“100%“ bg_color=“#d4d4d4″ animation_effect=“random“ count_of_comments=“50″ ]

aktuell|Aktuelles Kunst|Ausstellung|Kunst|Mahnmal|Siebrecht && Pempeit

Einweihung Kalischer Mahnmal, Frankfurt

Brigitte Felician Siebrecht & KL Pempeit konzipierten und gestalteten das Mahnmal für die Opfer des Pogroms in Frankfurt Sachsenhausen zwischen 2015 und 2017.

Zentral ist ein dreiteiliges Glasmotiv, flankiert von Sandstein und Cortenstahl Elementen, die einen Bogen vom Vergessen zum Erinnern bilden.

Weitere Hintergundinformationen: https://mahnmal-kalischer.de/entstehung-und-konzept/

Die Eröffnungsfeier findet am 11. Juni 2017 statt.

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein
zur Einweihung des Kalischer Mahnmals
auf dem Südfriedhof, Frankfurt am Main, Sachsenhausen
am 11. Juni 2017 um 15 Uhr

 

Im Beisein von:
Künstlerduo Siebrecht && Pempeit
Vertreter des Glasstudios Derix, Taunusstein,
Vertreter des Unternehmens Allessa, Frankfurt-Fechenheim
sowie für die Mahnmal-Initiative: Pfarrer Volker Mahnkopp

 

Musikalische Begleitung: 
Johannes Oesterlee (Cello) und das TRIO der Frankfurter Bläserschule

 

Ort ist die Grabstätte der Eheleute Kalischer nahe der Trauerhalle.

 

Das Mahnmal, bestehend aus Sandstein, Glas und Cortenstahl, wurde entworfen von dem Künstlerduo Siebrecht && Pempeit aus Iserlohn und
erinnert an die vom Novemberpogrom 1938 Betroffenen im Stadtteil Sachsenhausen.

Aufbau des Mahnmals
Brigitte Felician Siebrecht && KLPempeit (Hintergrund) nach dem Aufbau des Mahnmals – gemeinsam mit den Mitarbeitern der FA. Grabmale Friedrich Raphael Pleß (li) und Dirk Fischer (re), die den Aufbau unterstützten.