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Werkschau Kunstbetrieb / Offene Ateliers Dortmund 2018

fOffene Ateliers Dortmund 2018

Ich freue mich sehr über die Teilnahme-Möglichkeit im Rahmen der „Werkschau“ der Galerie „der kunstbetrieb“ !

AUSSTELLUNG
WERKSCHAU der GALERIE „KUNSTBETRIEB“ Dortmund

„Wir zeigen im betrieb die Ausstellung: „WERKSCHAU 2018“
Im Rahmen der „Offenen Ateliers und Galerien 2018“ am 2. und 3. Juni, zeigen wir eine Auswahl aktueller Werke einiger Künstlerinnen und Künstler, die in den letzten sieben Jahren bei uns ausgestellt haben. Die Ausstellung zeigt Malerei, Grafik, Fotografie, Skulpturen, und Objekte. (von links): Almut Rybarsch, Anne Jannick, Anke Droste, Klaus Pfeiffer, Brigitte Felician Siebrecht, Udo Unkel, Sylvia Reuße, Susanne Grytzka, Mathes Schweinberger, M.T. Ghorbanali

 

Während der Ausstellungszeit findet  „OFFENE ATELIERS DORTMUND“ statt am:

2./3. Juni und 9./10. Juni 2018

 

Webseite Ofene Ateliers 2018

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Facebook Seite Offene Ateliers 2018
https://www.facebook.com/pg/OffeneAteliersDortmund/events/

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Ausstellung bei Planet Hagen 2018

Planet Hagen 2018

AUSSTELLUNG

Im Rahmen von „Planet Hagen 2018“

Brigitte Felician Siebrecht

14.4.2018
12 – 20 Uhr

MSTAGE
Eilper Straße 69 & 79
58091 Hagen
Wippermann Passage

http://www.mstage-tanz-bewegung.de/

 

Öffnungszeiten
Samstag 12 – 20 Uhr

 

 

33 Orte, 106 Kreative, Künstlerinnen und Künstler – bei dieser Entdeckungsreise lernen Sie Hagen völlig neu kennen.

 

Am 14. April 2018 von 12 bis 20 Uhr findet zum zweiten Mal der Tag der offenen Ateliers und Werkstätten in ganz Hagen statt. KünstlerInnen und Kreativschaffende öffnen ihre Türen und laden ein in Ateliers, Werkstätten, Ausstellungs- und Produktionsorte.

 

Die Besucher stellen sich ihre persönliche Entdeckungsreise durch die Stadt selbst zusammen, lernen eine Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen kennen, kommen in gemütlicher, persönlicher Atmosphäre ins Gespräch, genießen Livemusik, Lesungen, Tanz, Mitmachangebote etc.

 

Das Fazit der ersten Veranstaltung in 2016 lautete: Der Planet Hagen hat eine Menge zu bieten in der Kunst- und Kreativszene. Es macht Spaß, in der eigenen Stadt mit offenen Augen unterwegs zu sein. Am 14. April 2018 gibt es eine neue Gelegenheit für eine Rundreise durch Räume, die zumeist der Öffentlichkeit verschlossen sind.

 

 

Mehr Informationen über Beteiligte und Programm:

 

Flyer mit Übersichtskarte und Bildern

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Flyer mit Begleitprogramm:

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Booklet zu Planet Hagen

mit ausführlicher Vorstellung aller beteiligten KünstlerInnen und Kreativen:

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Bild: "Selbsterstaunt I" von Brigitte Felician Siebrecht

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Aktuelles|Ausstellungen|Code-Art|Where is my Code

TAPES – CODES – SYMBOLE – Ausstellung in Dortmund verlängert!

Die aktuelle AUSSTELLUNG

„Tapes-Codes-Symbole“
im Theater Fletch Bizzel, Dortmund

von Brigitte Felician Siebrecht

wurde verlängert und ist weiterhin zu sehen:

Theater Fletch Bizzel
Humboldtstraße 45
44137 Dortmund

http://www.fletch-bizzel.de/informationen/presse-downloads

 

Öffnungszeiten
Mo -Fr 10 – 18 Uhr
sowie am Wochenende bei Veranstaltungen

 

 

Ausstellungstext

Ausstellung Fletch Bizzl Juli 2017

Tapes, Codes, Symbole

Brigitte Felician Siebrecht

Die Ausstellung zeigt Malerei, Grafik und Drucke aus verschiedenen Serien der im Iserlohner Künstlerdorf Barendorf arbeitenden Künstlerin Brigitte Felician Siebrecht.

 

Tapes

In den abstrakt informellen Malereien wendet sich Siebrecht in immer neuer Weise der Erfassung der Fläche zu. Bildübergreifende gestische Bewegungen verbinden die Tiefenperspektive der Farbe mit einer teils sehr pastosen ‚Oberfläche‘.

In ihren aktuellen meist großformatigen Arbeiten nutzt sie dabei Klebebänder zur grundlegenden Erst-Strukturierung der Leinwand. Siebrecht arbeitet dabei auf dem Boden und bezieht Verkrümmungen und Verbeulungen der Leinwand absichtlich mit in den Prozess ein.

Mit dem Tape gibt sie eine Struktur auf der Leinwand vor, eine Art Stütze.

Diese wird mit Farbspritzern, gespachtelter und gemalter Farbe überarbeitet, so dass oft eine reliefartige Struktur entsteht.

Dass sie die Leinwand nicht nur als reinen Funktionsträger sondern als gestalterischen Teil des Bildes begreift, wird durch die lockere Aufspannung deutlich.

Auch die Malerin selbst steht nicht ruhig an einer Leinwand. Das ein oder andere Mal liegt die Stofffläche auf dem Boden und wird von allen Seiten bearbeitet.

Diese Arbeitsweise erinnert an diejenige des amerikanischen Künstlers Jackson Pollock, der ebenfalls durch Herumschreiten und -laufen seine Körperbewegungen in das Bild mit eintrug und die zu gestaltende Fläche allseitig bearbeitete.

Siebrecht tut dies ebenso durch weit ausladende, gestische Armbewegungen, wie sie beispielsweise der deutsche Informelkünstler Karl Otto Götz ab der Nachkriegszeit mittels seiner Rakeltechnik umsetzte.

(Simone Rikeit, Kunsthistorikerin)

 

Codes

We’re readable

Aus der Serie „We’re readable“ von 2013 stammt ein großformatiger, interaktiv angelegten Druck mit dem Titel „Wieviel von dem, was wir sehen, dürfen wir noch glauben?“

Konzept der Serie ist der Einsatz von QR-Codes als gestalterisches Element. Die Codes sind damit sowohl ornamental zu verstehen als auch gleichzeitig Informationsträger, die bei Einsatz eines QR Code Readers eine weitere Bedeutungsebene des Bildes erschließen.

Hinter den Codes verbergen sich beispielsweise Wikileaks Texte und Links sowie polizeiliche Personenprofile.

Für ihre generativen Audio-Visuellen Arbeiten setzt Siebrecht auch generatives Scripting ein und will die Undurchschaubarkeit der aktuellen Datenerfassung abbilden und die beinahe grenzenlose Manipulierbarkeit digitaler Daten in den Blick den rücken.

Der Betrachter hat die Möglichkeit, mit dem Smartphone und einem Code-Reader die Zeichen abermals zu entschlüsseln und wird auf Sätze stoßen wie: „Internet-Nutzer werden umfassend überwacht“.

We’re readable“ wirft Fragen auf.

Es sind Fragen wie zum Beispiel:

Welche Daten-Spuren hinterlassen wir?

Welche Auswirkungen hat digitaleTransparenz auf uns und die Gesellschaft?

Welchen Bildern, Nachrichten und Informationen können wir glauben?

Wie funktioniert Demokratie, Selbstbestimmung, Freiheit in Zeiten massenhafter Datenspeicherung und Überwachung? “

(Simone Rikeit, Kunsthistorikerin)

 

Where is my Code?

Einige grafische Arbeiten mit dem Titel „Where is my Code?“ greifen das Thema der digitalen Daten in eher philosophischer Weise auf:

Die schwarz weiß gehaltenen Portraits zeigen Gesichter in selbstreflektierender, fragender Haltung. Siebrecht fotografiert die fertigen Zeichnungen und extrahiert den in ihnen verborgenen digitalen Code. Diesen nutzt sie dann in einem weiteren Schritt wiederum als formales Gestaltungselement und druckt ihn über die bereits bestehenden Bilder. Die Bilder enthalten sich damit quasi selbst in verwandelter Weise.

 

Symbole

Die Serie „LAYERS.of.LIFE“ entstand zwischen 2008 und 2013 im Austausch mit der Frankfurter Autorin Beate von Devivere. Der gedankliche Ausgangspunkt ist dabei das Gedicht „delphi – frankfurt – der jugendliche wagenlenker“ von Devivere – die Motive zeigen situative Ausschnitte mit jugendlichen Protagonisten.

Die Arbeiten entstanden in einer Kombination aus Fotografie, Digitaler Komposition und Malerei.

Inhaltlich werden dabei in eher parallel angeordneten Schichten Sinnüberlagerungen angeordnet… Mythologisches im Alltäglichen, funktionale Symbole und Identitäten, modische Religiositäten, Wireframes des Realen, käufliche Identitässtiftungen, bedeutungsvolle Dekoration und Analogie von Widersprüchen…

 

delphi – frankfurt

der jugendliche wagenlenker

die anmutigen kämpfer

sind mitten unter uns

sie lösen die gleiche fahrkarte

sitzen neben uns

in den u-bahnen der metropolen

lenken ihre unsichtbaren wagen

auf dem weg ins freie

siegesgewiss und geschmeidig

halten sie die zügel in der hand

noch immer lädt der parnass sie ein

und sie träumen von dem gipfel

ihr wunderbares in falten gelegtes gewand

eine verschlissene jeans ihre gaben

tragen sie in haltbaren rucksäcken

mit der aufschrift vision

sie schmieden ihre pläne mit einem lächeln

auf ihrem leicht geöffneten mund

schauen sie in ihre zukunft

so anmutig

© Beate von Devivere, 1. Preis Lyrik, deutschsprachiger Literaturwettbewerb Künstlergilde 2007

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Where is my Code 2017

Bild: "Where is my Code 17/7" von Brigitte Felician Siebrecht

Where is my Code
spielt mit der Doppeldefinition der Bildelemente: Sie sind sowohl inhaltlicher, als auch funktionaler Bestandteil des Bildes.

Durch die gestalterische Einbindung des Source Codes des Bildes nach Fertigstellung, entsteht eine Art rekursive Schleife. Das Bild enthält sich selbst, während sich der Ausgangspunkt umstülpt und damit zum gestalterischen Element wird.

 

> Ich beginne mit musterartigen, kleinteiligen Krakeleien, die das Gesamtbild zunächst in einer Art Chaos anlegen.

> Zusammenfassung mittels einfacher gesetzter Flächen

> Bildung grafisch-linearer, übergreifender Bezüge.

 

Während die Serie 2014-2016 mit lyrischen Textelementen arbeitete,

verwende ich  2017 den Digitalen Code – quasi die „DNA“ – des fotografierten Bildes.

Diesen entnehme ich der Digitalen Datei mittels eines Script Editors.

 

Fragmente des digitalen Textcodes verwende ich nun wiederum als gestalterisches Element –
durch diese Selbstreferentialität entsteht eine Art rekursive Schleife
und ein Hin und Her zwischen Funktion und bildhafter Bedeutung.

 

where is my code -stufe 1 - brigitte felician siebrecht
where is my code -stufe 2 - brigitte felician siebrecht
where is my code -stufe 3 - brigitte felician siebrecht
where is my code -stufe 4 - brigitte felician siebrecht
Bild: "Where is my Code 17/6" von Brigitte Felician Siebrecht
Bild: "Where is my Code 17/7" von Brigitte Felician Siebrecht
Bild: "Where is my Code 17/10" von Brigitte Felician Siebrecht
Bild "Where is my Code?" von Brigitte Felician Siebrecht
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Sommeraktion Galerie Luzia Sassen

aus der Serie "Where is my Code" von Brigitte Felician Siebrecht

Einige meiner Arbeiten aus der Serie „Where is my Code“
sind Teil der Sommeraktion der Galerie Luzia Sassen.

galerie luzia sassen
Luxemburger Str. 345 | 50939 Koeln
Tel.:+49 (0) 2248 44 53 45
Fax:+49 (0) 2248 44 53 46
luzia.sassen@galerieluziasassen.de

 

Unser Öffnungszeiten:
Mi.-Fr.: 14 bis 19.00 Uhr
Sa.: 10.00 bis 14.00 Uhr
Sekretariat: Mo.-Fr. 8.00 bis 20.00 Uhr
und gerne nach Vereinbarung

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Ausstellung „TAPES – CODES – SYMBOLE“, Fletch Bizzel Dortmund

Tapes-Codes-Symbole

AUSSTELLUNG

„Tapes-Codes-Symbole“

Brigitte Felician Siebrecht

1.8.2017 – 30.9.2017

Theater Fletch Bizzel
Humboldtstraße 45
44137 Dortmund
http://www.fletch-bizzel.de/

 

Öffnungszeiten
Mo -Fr 10 – 18 Uhr
sowie am Wochenende bei Veranstaltungen

 

 

Ausstellungstext

Ausstellung Fletch Bizzl Juli 2017

Tapes, Codes, Symbole

Brigitte Felician Siebrecht

Die Ausstellung zeigt Malerei, Grafik und Drucke aus verschiedenen Serien der im Iserlohner Künstlerdorf Barendorf arbeitenden Künstlerin Brigitte Felician Siebrecht.

 

Tapes

In den abstrakt informellen Malereien wendet sich Siebrecht in immer neuer Weise der Erfassung der Fläche zu. Bildübergreifende gestische Bewegungen verbinden die Tiefenperspektive der Farbe mit einer teils sehr pastosen ‚Oberfläche‘.

In ihren aktuellen meist großformatigen Arbeiten nutzt sie dabei Klebebänder zur grundlegenden Erst-Strukturierung der Leinwand. Siebrecht arbeitet dabei auf dem Boden und bezieht Verkrümmungen und Verbeulungen der Leinwand absichtlich mit in den Prozess ein.

Mit dem Tape gibt sie eine Struktur auf der Leinwand vor, eine Art Stütze.

Diese wird mit Farbspritzern, gespachtelter und gemalter Farbe überarbeitet, so dass oft eine reliefartige Struktur entsteht.

Dass sie die Leinwand nicht nur als reinen Funktionsträger sondern als gestalterischen Teil des Bildes begreift, wird durch die lockere Aufspannung deutlich.

Auch die Malerin selbst steht nicht ruhig an einer Leinwand. Das ein oder andere Mal liegt die Stofffläche auf dem Boden und wird von allen Seiten bearbeitet.

Diese Arbeitsweise erinnert an diejenige des amerikanischen Künstlers Jackson Pollock, der ebenfalls durch Herumschreiten und -laufen seine Körperbewegungen in das Bild mit eintrug und die zu gestaltende Fläche allseitig bearbeitete.

Siebrecht tut dies ebenso durch weit ausladende, gestische Armbewegungen, wie sie beispielsweise der deutsche Informelkünstler Karl Otto Götz ab der Nachkriegszeit mittels seiner Rakeltechnik umsetzte.

(Simone Rikeit, Kunsthistorikerin)

 

Codes

We’re readable

Aus der Serie „We’re readable“ von 2013 stammt ein großformatiger, interaktiv angelegten Druck mit dem Titel „Wieviel von dem, was wir sehen, dürfen wir noch glauben?“

Konzept der Serie ist der Einsatz von QR-Codes als gestalterisches Element. Die Codes sind damit sowohl ornamental zu verstehen als auch gleichzeitig Informationsträger, die bei Einsatz eines QR Code Readers eine weitere Bedeutungsebene des Bildes erschließen.

Hinter den Codes verbergen sich beispielsweise Wikileaks Texte und Links sowie polizeiliche Personenprofile.

Für ihre generativen Audio-Visuellen Arbeiten setzt Siebrecht auch generatives Scripting ein und will die Undurchschaubarkeit der aktuellen Datenerfassung abbilden und die beinahe grenzenlose Manipulierbarkeit digitaler Daten in den Blick den rücken.

Der Betrachter hat die Möglichkeit, mit dem Smartphone und einem Code-Reader die Zeichen abermals zu entschlüsseln und wird auf Sätze stoßen wie: „Internet-Nutzer werden umfassend überwacht“.

We’re readable“ wirft Fragen auf.

Es sind Fragen wie zum Beispiel:

Welche Daten-Spuren hinterlassen wir?

Welche Auswirkungen hat digitaleTransparenz auf uns und die Gesellschaft?

Welchen Bildern, Nachrichten und Informationen können wir glauben?

Wie funktioniert Demokratie, Selbstbestimmung, Freiheit in Zeiten massenhafter Datenspeicherung und Überwachung? “

(Simone Rikeit, Kunsthistorikerin)

 

Where is my Code?

Einige grafische Arbeiten mit dem Titel „Where is my Code?“ greifen das Thema der digitalen Daten in eher philosophischer Weise auf:

Die schwarz weiß gehaltenen Portraits zeigen Gesichter in selbstreflektierender, fragender Haltung. Siebrecht fotografiert die fertigen Zeichnungen und extrahiert den in ihnen verborgenen digitalen Code. Diesen nutzt sie dann in einem weiteren Schritt wiederum als formales Gestaltungselement und druckt ihn über die bereits bestehenden Bilder. Die Bilder enthalten sich damit quasi selbst in verwandelter Weise.

 

Symbole

Die Serie „LAYERS.of.LIFE“ entstand zwischen 2008 und 2013 im Austausch mit der Frankfurter Autorin Beate von Devivere. Der gedankliche Ausgangspunkt ist dabei das Gedicht „delphi – frankfurt – der jugendliche wagenlenker“ von Devivere – die Motive zeigen situative Ausschnitte mit jugendlichen Protagonisten.

Die Arbeiten entstanden in einer Kombination aus Fotografie, Digitaler Komposition und Malerei.

Inhaltlich werden dabei in eher parallel angeordneten Schichten Sinnüberlagerungen angeordnet… Mythologisches im Alltäglichen, funktionale Symbole und Identitäten, modische Religiositäten, Wireframes des Realen, käufliche Identitässtiftungen, bedeutungsvolle Dekoration und Analogie von Widersprüchen…

 

delphi – frankfurt

der jugendliche wagenlenker

die anmutigen kämpfer

sind mitten unter uns

sie lösen die gleiche fahrkarte

sitzen neben uns

in den u-bahnen der metropolen

lenken ihre unsichtbaren wagen

auf dem weg ins freie

siegesgewiss und geschmeidig

halten sie die zügel in der hand

noch immer lädt der parnass sie ein

und sie träumen von dem gipfel

ihr wunderbares in falten gelegtes gewand

eine verschlissene jeans ihre gaben

tragen sie in haltbaren rucksäcken

mit der aufschrift vision

sie schmieden ihre pläne mit einem lächeln

auf ihrem leicht geöffneten mund

schauen sie in ihre zukunft

so anmutig

© Beate von Devivere, 1. Preis Lyrik, deutschsprachiger Literaturwettbewerb Künstlergilde 2007

"Skating selbdritt" aus der Serie "Layers:of:Life" von Brigitte Felician Siebrecht

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Life is a game -Tape Malerei

A (Serie "Life is a game") von Brigitte Felician Siebrecht

»Wenn Sie im Laufe eines Tages nichts Seltsames bemerkt
haben, war es kein richtiger Tag.«
John Wheeler / Physiker

Serie: Life is a game von Brigitte Felician Siebrecht
Life is a game
LIFE (Serie "Life is a game") von Brigitte Felician Siebrecht
LIFE (Serie "Life is a game")

Es gibt keine Beobachter.

Unsere inneren Erfahrungen werden zu einem Teil dessen, was wir beobachten.

Allein durch das Betrachten werden wir zu einem Teil des Betrachteten

Gregg Braden, Philosoph

IS (Serie "Life is a game") von Brigitte Felician Siebrecht
IS (Serie "Life is a game")

Für das Betrachten gibt es keine Dinge ! Nur Oberflächen.

Das ‚Ding‘ sind wir selbst, denn es existiert nur in unseren Gedanken.

A (Serie "Life is a game") von Brigitte Felician Siebrecht
A (Serie "Life is a game")

Wir sind die Architekten unserer Wirklichkeit.

PLAY()

GAME (Serie "Life is a game") von Brigitte Felician Siebrecht
GAME (Serie "Life is a game")

In dieser aktuellen Serie arbeite ich mit Tapes (Klebebändern)
mittels derer ich zu Beginn des Prozesses die Bildfläche grundlegend gliedere, schaffe ich einen Ankerpunkt, zu welchem ich innerhalb des Prozesses immer wieder zurückkehren kann, um die Stimmigkeit zu überprüfen.

Im weiteren Verlauf arbeite ich mit der geklebten Grundstruktur – mal, indem ich sie aufbaue und vertiefe, mal indem ich sie bewusst auflöse.

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Die Erfassung

Bild "Erfassung 1" von Brigitte Felician Siebrecht

Was
wir erfassen
ist
Nichts

weiter
als
Oberfläche

Alles
andere
ist

Vorstellung

Bild "Erfassung 1" von Brigitte Felician Siebrecht
Erfassung I

Ich denke an den Tag, an dem ich zum ersten mal eine FLÄCHE wahrnahm – einen multi-dimensionalen und dennoch flächigen Bildraum, anstelle einer auf 2 Dimensionen beschränkten Ober-Fläche.

Seither treibt mich der Wunsch an, diesen Bildraum so eindeutig und stimmig zu gestalten, dass er sich für den Betrachter ebenso selbstverständlich erschließt, wie beispielsweise der Anblick eines Stuhls oder eines Tisches – und ich meine tatsächlich den Anblick des Objektes Stuhl oder Tisch, nicht den Anblick des Abbildes des Objektes.

 

PROZESS ist

Die innere Intention >> die gestaltende Bewegung>> Reflexion des Gestalteten>> Abgleich mit der Intention und zugleich fließende Korrektur des Beabsichtigten anhand des Verwirklichten >> erweiternde Verwandlung der Absicht >> und wiederum Eintauchen in das Loslassen innerhalb der physischen Ergreifung >> Mitfließen bis zum nächsten zurücktretenden Auftauchen >> das Gestaltete anerkennen als das Abbild der aktuellen Fähigkeit zur Verwandlung der inneren Intention…

Bild "Erfassung 2" von Brigitte Felician Siebrecht
Erfassung II
Bild "Erfassung 3" von Brigitte Felician Siebrecht
Erfassung 3