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Werkausstellung continuum.artists im ArToll.Kunstlabor Bedburg-Hau

So.6. Juli 2025 / 11 – 15 Uhr
Werkausstellung im ArToll.Kunstlabor

continuum.artists im ARTOLL.Kunstlabor:
Nach 10 Tagen gemeinsamer Arbeit an diesem großartigen Ort zeigen wir einige Ergebnisse und Zwischenstände in einer Abschluss Werk-Ausstellung

Sonntag 6. Juli / 11-15 Uhr

wir freuen uns auf euren Besuch ❣️

Tausend Dank an den Verein ARToll.Kunstlabor, der diese „Artist in Residence“ vor über 25 Jahren ins Leben gerufen hat und es seitdem kontinuierlich Künstlergruppen ermöglicht, an diesem absolut außergewöhnlichen und großartigen Ort zu arbeiten.

„ArToll ist ein Ort für künstlerische Prozesse an ungewöhnlicher Stelle, an der Menschen ungewöhnliche Dinge tun dürfen. Es ist kein Ort etablierter Kunst und strebt danach, etwas Neues zu schaffen. Das ArToll bietet große Arbeitsräume und ermöglicht so Künstler*innen, gemeinsam zu arbeiten und sich selbst zu finden. Die Kunstwerke, die hier entstehen, sind Ausdruck der Persönlichkeit des Künstlers / der Künstlerin und werden im Austausch mit dem Publikum präsentiert. ArToll möchte ein Ort der Analyse und Neuschöpfung sein, ein Laboratorium für kreative Ideen.“


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ICH [Interaktive Videoinstallation] 2025 | Brigitte Felician Siebrecht

ICH-Video-Installation-Siebrecht-2025

ICH

Interaktive Video-Installation
Brigitte Felician Siebrecht 2025

Beschreibung:
Wer kennt schon den richtigen Weg?
Die Antwort lautet:
ICH
Interaktive und generative Video Installation

Richtig?
Falsch?
Es gibt nur eine Person,
die darüber entscheidet:

ICH

Kröne dich selbst.
(Die Krone darf genutzt werden)
Experimentiere mit der uneingeschränkten Macht
deiner freien Entscheidungsfähigkeit
Fokussiere dein Selbst
Fürchte dich nicht
Entdecke
wer du bist,
indem du sagst:
Richtig
oder
Falsch.

Technik:

Diese Kamera zeichnet andere Signale auf, als gewöhnliche Kameras:

Elektromagnetische Raumspuren
Energie Akkumulationen
Geräusche der Bewegung
Vielleicht sogar den Puls des Lebendigen

 

 

AUSSTELLUNGEN

April 2025
Wer kennt schon den richtigen Weg? | Atelier Wien

 

********  LYRICALS  *********

ICH
BIN
DER
WEG

die aufdringliche Frage:
Was ist richtig ?
Gibt es das ?

Ist ein Weg an sich
richtig
oder
falsch

Bin ich eine andere
je nachdem
welchen Weg ich wähle?

oder vielleicht bestimmt einzig
meine Entscheidung
ob er richtig
oder falsch ist

Welch Absolutum wird hier gefordert ?
Die Schicksalsgläubigen hoffen
es gäbe
eine Instanz
es gäbe
ein Richtig
ein Falsch
dies sei vorherbestimmt
und es läge einzig an uns
durch Orakel wissend
das Richtige zu wählen

Viel schwieriger
zu begreifen
dass in einem einzigen Augenblick
ICH
bestimme
was richtig
was falsch
ist

Und zuvor gibt es NICHTS
NICHTS
rein garnichts

nur die Frage:
Richtig oder falsch ?

Also ich schaue mich an
CONTEMPLATION
ist nur der Augenblick
in dem NICHTS ist
und alles möglich

Die Krux
das bin ICH

ICH
entscheide
und erschaffe
richtige Wege
mit falschem Ausgang
falsche Wege
mit richtigem Ausgang

doch wer weiß schon zu bezeichnen
welches
welches
ist?

ICH
erschaffe Wege der Glorie
auf denen ich sicher und siegsglänzend wandle
und verwerfe sie kaum später als Illusion
bereue zutiefst
wünschte mir den Augenblich zurück
in dem ich entschied
loszugehen
in dem ich entschied
eine Richtung zu wählen

Wer trieb mich an ?
Meine Seele ?

Mein Gewissen?
Mein Verstand ?
Mein Geist?

Mein Herz ?

Meine Gier?

Die Muster meiner Vorfahren ?

ICH
stürze mich
aus-weg-los
in Abgründe
und erklimme die Dämmerung
des Wahren
des Schönen
des Guten
einzig aus dem Abgrund heraus

was zuvor unsichtbar war
und unerreichbar
schöpft sich
aus dem grauen Dunst
dem zähen Schlamm
dem allumfassenen Schmerz
des falschen Weges

so weit fort
von allem
was jemals richtig erschien

Wer bin
ICH

ist die Frage
die bleibt

ICH
bin der WEG

denn ich gehe
und nur das
ist der Weg

jeder Weg
den ich gehe
ist richtig

wird richtig,
indem ich ihn gehe

jeder Weg
den ich nicht gehe
ist falsch

denn er existiert nicht

Muss ich mich selbst erkennen
um meinen Weg zu gehen ?

Ist nicht der Weg
den ich wähle
immer
MEIN WEG ?

Wird also das mich-selbst-erkennen überflüssig ?
Oder ist es gar der einzige
der letzte Sinn ?

Denn erst das Begehen des Weges
zeigt mir
wer ich bin

Ich entdecke nicht den Weg
sondern mich, den Weg gehend

zuletzt bleibt nur
ICH

ICH
BIN
DER
WEG

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Flügelaltar der verstellten Wege 2025 (augmented)

„Flügelaltar der verstellten Wege“ (Augmented)
AR Audio-Video Installation

Brigitte Felician Siebrecht 2025
Animation, Klangkomposition, Malerei, AR-Video-Composing, AI Bearbeitungen

 

"Die verwirrten Götter" Flügelaltar der verstellten Wege - Hauptaltar

1. Hauptaltar  „Die verwirrten Götter“
Können Götter verwirrt sein ?
Ja, wenn sie durch Menschen in ihrer Erscheinung definiert werden. Nur so ist zu erklären, dass Götter sich zerstreiten und in menschlich narzistischer Manier, die Absolutheit von Weg und Wahrheit ausschließlich für sich selbst beanspruchen.
Diese Götter sind dennoch drei-einig in ihrer Selbstbezogenheit – sie schauen nicht ein Mal hinunter zu ihren Schützlingen auf der Erde. So verbingen sie ihre „Zeit“ umgeben von den eigentümlichen Klängen der Plasma-Wellen der Erde und anderer Planeten.
Vielleicht müssen wir erkennen, dass wir uns entgegen der Anweisung dennoch Abbilder erschafen haben, deren Göttlichkeit nichts mehr ist, als unser eigener Kern …?

 

 

"Die Einsamkeit der Masse" Flügelaltar der verstellten Wege -Linker Flügel

2. „Die Einsamkeit der Masse“ / Linker Flügel

Einsamkeit, Vereinzelung und die Auflösung des Selbst und seinr Verantwortlichkeit in den scheinbar unvermeidbaren Dynamiken der Masse.Freud glaubte, das Phänomen der Masse sei ohne den jeweiligen „Führer“ nicht denkbar – zugleich stellt sich die Frage, wie das Phänomen des den Einzelnen gewissenlos opfernden „Führers“ überhaupt möglich ist ohne die freiwillige Selbstaufgabe des eigenen Selbst hinein in eine manipulierbare, verheizbare Masse?!
Zu bedenken sei: Der Schmerz, die Einamkeit verschwinden nicht in der Masse. Nur das individuell fühlende Selbst löst sich auf im vermeintlicher Überzeugung, es habe nun jede Verantwortung abgestreift.
Polarisieren, vereinfachen, ausgrenzen, Empathieverlust, hassen, marschieren…
sterben…
neu beginnen
Keine Ausreden !
Der neue Zyklus beginnt bereits wieder …

 

3. „Die Genetik der Z-Ages“ / Rechter Flügel
Wenn wir dereinst zurückschauen auf unser aktuelles Zeitalter, was werden wir sehen ?
Die Blütezeit des Narzissmus. Die in Popkultur gekleidete Verherrlichung des egomanen Stars. Eine durch ihren überbordenden Individualismus völlig überforderte Gesellschaft, verzweifelt über die allwährende Unerreichbarkeit der doch so plastisch gestalteten Wünsche. Die Projektion der eigenen Fantasien von Allmächtigkeit, Reichtum, Schönheit und Unsterblichkeit auf Stellvertreter. Stellvertreter, die sich selbst ermächtigen, andere zu beherrschen, andere zu dirigieren, anderen ihren Willen aufzuzwingen.
Letztlich nichts mehr als ein genetischer Defekt. In einer nicht allzufernen Zukunft wir die Menschheit entschieden haben, sich diesem Defekt einzelner nicht mehr zu unterwerfen…

"Die Genetik der Z-Ages" Flügelaltar der verstellten Wege - Rechter Flügel

 

 

 

 

 

 

Um die versteckten Elemente (Augmented Reality) zu sehen, kannst du folgendes tun:

  1. Scanne den Code
  1. Lade die kostenlose App Eyejack auf dein Smartphone oder iPad
  2. Öffne die App
  3. Tippe links auf das Augensymbol
  4. Scanne den Code erneut
  5. Warte kurz, bis das Kunstwerk installiert wurde
  6. Richte die Kamera auf die einzelnen Flügel des Flügelaltars
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„Was wir hören – sehen wir“ – Audio-Video Installation – Kunstbunker Bochum 2024

„Was wir hören – sehen wir“ (Stop War)
Interaktive und generative Audio-Video Installation

Kunstbunker Bochum 2024
Brigitte Felician Siebrecht



 

Interaktive und generative Audio-Video Installation
Brigitte Felician Siebrecht
Kunstbunker Bochum 2024

Das Video zeigt Menschen im Bunker. Der Ablauf des Videos wird beinflusst von den jeweiligen Umgebungsgeräuschen – also die der Zuschauer, sowie durch den Ton des Videos selbst.
Geräusche von einschlagenden Geschossen und Bomben reihen sich zufällig und in unterschiedlicher Lautstärke ( nah und fern) aneinander und manipulieren dadurch das Bild des Videos.
Auf einer weiteren Ebene hört man Mozart Konzert Nr 3 des russischen Wunderkindes Elisey Mysin.
Auch dies beeinflusst die Videosequenz.

Wie von Geisterhand erscheint immer wieder das Schild „Stop war“ – wie ein Gedankenunterbrecher, der  aufwecken will, das Chaos der Gleichzeitigkeit zu durchdringen und eine Entscheidung zu treffen.

Was wir hören, das sehen wir.
Alle Dinge erreichen unser Bewusstsein gleichzeitig.
Worauf richten wir den Fokus?
Zerstörung und Meisterwerke erklingen und geschehen im selben Augenblick – es liegt an uns, unsere Aufmerksamkeit und unser Handeln auszurichten.

 

 

Aktuelle Kunst|Aktuelles|Ausstellungen|Code-Art|Generative Art|interactive art|Über die Arbeit von Brigitte Felician Siebrecht|Westfälischer Künstlerbund Dortmund|Where is my Code

19.11. – 10.12.2023 Brigitte Felician Siebecht | Torhaus Rombergpark Dortmund

Einladung Ausstellung Siebrecht "Where is my code?" Torhaus 2023

Where is my Code?
Brigitte Felician Siebrecht
19.11. – 10.12.2023

 

Städtische Galerie Dortmund
Torhaus, Rombergpark
Am Rombergpark 65
44225 Dortmund

Öffnungszeiten:
dienstags – samstags
14.00 –18.00 Uhr
sonn- und feiertags
10.00 –18.00 Uhr
Eintritt frei

Herzliche Einladung zur Vernissage
Sonntag 19.11.2023 | 11 Uhr
Einführung
Simone Rikeit, Kunsthistorikerin

 

Auf den Spuren der Doppelbödigkeit der Erscheinungen werden Oberflächen zu Orten der Durchsicht. Dabei
eröffnet sich vielleicht ein „Dahinter“ oder das „Innewohnende“.
Das Verborgene kann in bedeutsamer Verbindung zum Sichtbaren stehen oder es hervorbringen – vielleicht
finden wir also eine Art Code oder stellen fest, dass das Sichtbare codiert ist?

Eine Zusammenarbeit zwischen Westfälischen Künstlerbund Dortmund e.V. und Kulturbüro Dortmund.

AUSSTELLUNGSTEXT

Neben der intensiven Beschäftigung mit der Medienkunst, hat Siebrecht die Malerei nicht aus den Augen verloren und zeigt in der Ausstellung „Where is my Code?“ in der Städtischen Galerie Torhaus Dortmund auch einige ihrer aktuellen malerischen Arbeiten. Auch in der Malerei nutzt Siebrecht gern den Aspekt des Zufälligen, der jedoch innerhalb des malerischen Prozesses immer wieder in eine bewusste Form verwandelt wird.

 

Seit ihres Malstudiums ist sie begeistert von den Ideen der Absoluten Malerei, des Informell und des Expressionismus. Sie beschreibt die Leinwand für sich als einen multi-perspektivischen und dennoch flächigen Bildraum, der eigenen Gesetzen folgt, die mittels der Malerei entdeckt werden können.

 

Mich treibt der Wunsch an, diesen Bildraum so eindeutig und stimmig zu gestalten, dass er sich für den Betrachter ebenso selbstverständlich erschließt, wie beispielsweise der Anblick eines Stuhls oder eines Tisches.“

 

Ein besonderes Experiment ist beispielsweise die Serie „Muss ich ein Segelboot sehen, um ein Segelboot zu sehen ?“ Dieses spielt mit der Idee der Abstraktion, die doch zumeist an dem Wunsch scheitert, etwas Bekanntes erkennen zu wollen. Die Serie, die auch mit Elementen der Augmented Reality arbeitet läd dazu ein, sich mit der eigenen Wahrnehmung zu beschäftigen und sich spielerisch auf die Idee des Absoluten in der Malerei einzulassen.

 

Die Malerei ist für Siebrecht der Ausgangspunkt aller künstlerischer Ansätze, da sich hier der Wunsch nach einer Verwandlung, einer Transzendenz der eigenen Erfahrung in die Tat umsetzt.

Den Prozess der Bildentstehung beschreibt sie als eine Art Pendelbewegung zwischen freier Intuition und Reflektion – zwischen unwillkürlicher Gestaltungsabsicht und Wahrnehmung.

 

Im malerischen Prozess löse ich mich auf diese Weise spielerisch von einer spontan sich aufdrängenden Bewertung: gut oder schlecht?

Ich stelle die Bewertungen zur Seite, zugunsten der Frage nach der Funktion innerhalb des Gesamten. Die eigentliche Bedeutung wird erst erkennbar im Zurücktreten, während das Detail nur in der gefühlten, nicht reflektierten physischen Einheit stimmig gestaltet werden kann.

Eine qualitative Modulation entsteht an den jeweiligen Übergängen: zwischen Nähe und Ferne, Funktion und Bedeutung, Ruhe und Bewegung, Einzelnem und Gesamtheit, Struktur und Bedeutsamkeit, Hell und Dunkel, Hingabe und Reflexion usw. Die Malerei bewegt sich also optimalerweise in einer Art Pendel Bewegung.“

 

Seit 2020 beschäftigt sich Siebrecht mit Augmented Reality. In ihren aktuellen Arbeiten der Serie „Delphi 2.3“ stattet sie einige Arbeiten mit zusätzlichen Ebenen aus, die zumeist aus Animationen und Soundcollagen bestehen. Diese erstellt sie ebenso intuitiv, wie das eigentliche Motiv. Sichtbar werden diese zusätzlichen Ebenen z.B. mittels eines Smartphones.

Siebrecht ist zum einen begeistert von der Magie der virtuellen Realität und möchte zum anderen mit ihren Arbeiten auf die Notwendigkeit eines sehr aufmerksamen und kritischen Umgangs mit den explosionsartig entstehenden neuen Möglichen hinweisen.

 

Der Titel „Where is my Code?“ fasst grundlegende künstlerische Fragen ihres künstlerischen Ansatzes zusammen. Die Auseinandersetzung mit dem Digitalen verläuft analog zu der Erkenntnis, dass Dinge und Erscheinungen durch unsichtbare Ebenen gesteuert oder beeinflusst werden. „Das Eigentliche ist unsichtbar.“
Dies ist letztlich keine neue Erkenntnis.

Diese Frage versucht Siebrecht mit ihren Arbeiten auch immer wieder philosophisch ins Bild zu setzen. So zB mit der Frage nach der Zufälligkeit unseres genetischen Codes, mit der Aufdeckung unsichtbarer Codierungen in digitalen Datenströmen oder auch in der Frage nach der Intuitionsfähigkeit eines Computers.

 

Die Ausstellung „Where is m Code?“ wird von einem verbindenden Element getragen, das sich durch sämtliche Arbeiten Siebrechts zieht, dass die Erscheinung der Dinge nur die eine Seite abbildet.

Mit der zunehmenden Digitalisierung sind wir herausgefordert eine differenziertere Wahrnehmung zu entwickeln, die zugleich auch immer nach dem Hintergrund und der Entstehung des unmittelbar Sichtbaren fragt.

 

Gezeigt werden 13 Arbeiten.

Neben malerischer Mischtechnik – zumeist Acryl, Pigment, Kohle Kreide, Graphit – arbeitet Siebrecht auch mit Fotografie und digitaler Verfremdung, sowie Digitalem Druck, den sie selber herstellt und vorher und nachher überarbeitet.

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13.5. – 14.7.2022 „POSITIONEN“ | Kunstverein Eschwege

Kunstverein Eschwege
KünstlerInnen des Westfälischen Künstlerbund Dortmund präsentieren ihre aktuellen künstlerischen Positionen als Gäste im Kunstverein Eschwege.
Mathias Schubert | Claudia Karweick | Jott Kaa | Walter Hellenthal | Richard Cox | Brigitte Felician Siebrecht |Christoph Ihrig | Petra Böttcher | Axel Mosler | Dieter Ziegenfeuter
ERÖFFNUNG
13.5.2022 | 18 Uhr
Die KünstlerInnen sind anwesend.
Kunstverein Eschwege e. V.
Magnolienweg 37
37269 Eschwege
https://kunstverein-eschwege.de
Mehr Info zur Ausstellung und
zu meinen geplanten Arbeiten demnächst…
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vera ikon – Das wahre Bild [Intervention] | Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund

Intervention "vera ikon" Themenbild

vera ikon
What you see is what you believe (WYSIWYB)
Die Unsicherheitskamera

INTERVENTION
Im Gegenüber zu „Veronika zeigt das „wahre“ Abbild Christi“, Hans von Witten, um 1500

Brigitte Felician Siebrecht, Juli 2021

Austellung: „Gegenüber“
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
10.09. – 3.10. 2021

vera ikon - Intervention MKK - Siebrecht

vera ikon ( das wahre Bild)

Die unvoreingenommene Betrachtung (in Abwesenheit jeglicher Vorinformation) ist wesentliche Grundvoraussetzung und Teil der Intervention

Das Live-Abbild der „Veronika“ von Hans von Witten wird mittels einer Überwachungskamera auf einen Fernsehbildschirm übertragen.

INTERPRETATION

Die Veronika zeigt das „wahre“ Bild und wird nun selbst zum „wahren“ Abbild.

Mittels einer Überwachungskamera (= Unsicherheitskamera), die direkt vor dem Objekt installiert ist, wird das Ab-Bild des Objektes (=Gegenüber) auf einen entfernt stehenden Bildschirm übertragen.
Das „Abbild“ ist allerdings kein Live Bild, sondern ein gescriptetes Video.
Es enthält Zusätze und Interpretationen sowie Zufalls- Elemente, die jedoch so inszeniert werden, dass sie nur bei sehr genauer Beobachtung auffallen.

Die virtuelle erschaffene, wiedergegebene Wirklichkeit ist also nur eine Schein-Wirklichkeit.

Die Installation stellt eine klassische Mittelbarkeit (einen Vermittler) her zwischen Bild und Abbild – zwischen Wirklichkeit und Wahrnehmung. Der Fokus richtet sich auf die Frage:
Wieviel Tatsächlichkeit liegt in dem Abbild der Wirklichkeit?

Wieviel des Wahrgenommenen unterliegt Fehlschlüssen aufgrund von Annahmen, die uns zT noch nicht einmal bewusst sind?

KRITISCHE BETRACHTUNG

Wir erleben Wirklichkeit zu einem sehr hohen Anteil digital und mittelbar (Fernsehen, Internet etc).
Der Fake Faktor = die Fälschbarkeit ist sehr hoch!
Meine Wahl fällt auf die 1. Etage – Christliche Kunst im Mittelalter, um einen Bogen zu spannen zu Denk- und Glaubensstrukturen dieser Epoche.

Aberglaube scheint mir in der Gegenwart (Im Digitalen Zeitalter) nicht minder präsent zu sein – jedoch in anderer Form:
Technologie-basierte Phänomene rufen ähnlich unkritische und überbewertende Annahmen beim Betrachten hervorrufen wie seinerzeit religiös behaftete Phänomene.

Immer noch bringen wir Fotos und vor allem Filmmaterial einen grundlegenden Glauben an die Tatsächlichkeit entgegen.
Dies tun wir, obwohl die Manipulierbarkeit digitaler Medien und sogenannter Deep Fakes bekannt sind. 2021 ist jedoch nicht nur die Fotografie, sondern auch das bewegte Live-Bild bis ins letzte Detail manipulierbar.
Letztlich ergibt sich die Erkenntnis, dass unser Glaube (an die Seriosität von Quellen, an die Untrügbarkeit der Wahrnehmung, an das Sosein der Realität, an eine mitgelieferte Interpretation usw.) eine wesentliche Rolle spielt bzgl. dessen, was wir für real halten.

Wir sind es seit Jahrtausenden gewohnt, unserer sinnlichen Wahrnehmung – insbesondere dem, was wir sehen – zu vertrauen. Dennoch geschieht dies immer nur abhängig von dem, was wir der Realität überstülpen mittels unserer bereits vorher getroffenen Annahmen.

In Zeiten dieser digitalen Bildmanipulation erscheint es also beinahe fahrlässig, den Abbildern blindlings zu vertrauen, die uns täglich erreichen.

Ich möchte die Aufmerksamkeit auf den Graben zwischen der Wirklichkeit und der von uns vermeintlich wahrgenommenen Wirklichkeit richten.

Letztlich ist auch heute noch und auch bei nicht-religiösen Menschen, der Aspekt des Glaubens und/oder Glauben-Wollens wesentlich für das, was „wahr“genommen wird.

Glauben wir, was wir sehen oder sehen wir, was wir glauben?
Wer bestimmt, was wir sehen?
Wer bestimmt, was wir glauben

 

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Bewegen in der Grauzone [augmented painting] | Kunstbetrieb / Offene Nordstadt Ateliers, Dortmund 2021

Bewegen in der Grauzone (Augmented Painting) by Brigitte Felician Siebrecht

„Bewegen in der Grauzone“
Augmented Painting
Mischtechnik und Projektion

Die Bewegung in der Grauzone ist geprägt von Unsicherheit
und dem Versuch der Vermeidung
Grenzen sind vorgegeben
jedoch nicht definiert
Letztlich ist der Versuch
sich den Gesetzen der Grauzone gemäß zu bewegen
zum Scheitern verurteilt
Die Grauzone frißt dich auf
Erst der Entschluss
den eigenen Maßgaben zu folgen
macht dich zum Herrscher über die Grauzone.
Aus dem Gefängnis
wird ein Spielplatz.

Ausstellung
4.9. – 3.10.2021 Galerie der kunstbetrieb Dortmund
Offene Nordstadtateliers 2021

Eröffnung
Samstag 4.9.2021

Am 4. und 5. September eröffnen die Galerie kunstbetrieb dortmund im Rahmen der „Offenen Nordstadtateliers 2021“ die neue Ausstellung „grauzone“.
14 Künstler*innen nehmen teil: Ana Maria Avilès Toro, Anke Droste, Almut Rybarsch-Tarry, Anne Jannick, Artur A. Wojtczak, Brigitte Felician Siebrecht, Klaus Pfeiffer, Mathes Schweinberger, Paola Manzur, Susanne Grytzka, Sylvia Reuße, Udo Unkel, Vanessa von Wendt und Yi An Chien.

An dem Wochenende sind die Nordstadtateliers- und Galerien samstags von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr und sonntags von 5. September 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

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4.9. – 1.10.2021 „GRAUZONE“ | Kunstbetrieb, Dortmund

Am 4. und 5. September eröffnet der kunstbetrieb im Rahmen der „Offenen Nordstadtateliers 2021“ seine neue Ausstellung „grauzone“.

14 Künstler*innen päsentieren ihre ganz persönliche Position zum Thema GRAUZONE:
Ana Maria Avilès Toro | Anke Droste | Almut Rybarsch-Tarry | Anne Jannick, | Artur A. Wojtczak | Brigitte Felician Siebrecht | Klaus Pfeiffer | Mathes Schweinberger | Paola Manzur | Susanne Grytzka | Sylvia Reuße | Udo Unkel | Vanessa von Wendt | Yi An Chien.
An dem Wochenende sind die Nordstadtateliers- und Galerien samstags von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr und sonntags von 5. September 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.