„FORESTRUM – Autonomous Responses from Karbon“ – Video/Klang-Installation 2026
„FORESTRUM – Autonomous Responses from Karbon“ – Video/Klang-Installation 2026

„FORESTRUM – Autonomous Responses from Karbon“ – Video/Klang-Installation 2026

„Autonomous Responses from Karbon“ (FORESTRUM)

Generative Video Klang-Installation 2026

Die Video Installation nähert sich auf verschiedenen Ebenen dem Ursprung des Ruhrgebiets: Dem Karbonwald. Er erzeugte durch sein Werden- und Vergehen vor über 300 Mio Jahren die Kohleschicht. Das Video zeigt Metamorphosen des Wachsens und Zerfallens in der Art eines mysteriösen Zeitraffers. Zugleich reagiert das Video auf Eindrücke aus dem Raum und verwandelt sich aufgrund zufälliger Algoritmen auch anhand der Aktionen des Betrachters.
Die Klanginstallation arbeitet mit synthetisierten Klängen, die aus der Urzeit stammen könnten – aus einer Zeit, in der es weder Säugetiere, noch Vögel gab. Die seltsamen Geräusche sind ebenfalls per Zufalls-Algoritmus komponiert und scheinen unmittelbar auf lang vergessene Bereiche des Gehirns zu wirken. Sie inspirieren ihrerseits die Metamorphosen des Videos.

 

 
 
 
 
 
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FORESTRUM
4.10.2026 – 28.2.2027

Künstlerkollektiv trans_form_art
Petra Eick
Claudia Karweick
Barbara Müller
Mathias Schubert
Brigitte Felician Siebrecht

Eröffnung
Fr. 2.10.26, 18:00

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr

Stadtmuseum Iserlohn
Fritz-Kühn-Platz 1
58636 Iserlohn

 

Das spartenübergreifende Projekt „FORESTRUM – Ein Ort schafft sich Raum“ erforscht das Spannungsfeld zwischen Natur- und Industriematerialien wie z.B. Kohle, Stahl, Draht, Nadeln sowie deren künstlerischer Transformation.
Regionale Materialien werden in Installationen, Objekte, Projektionen, Klangräume und Performances übersetzt und zu einer vielschichtigen Raumkomposition verdichtet.
Der Ausstellungsraum verwandelt sich in einen immersiven Erfahrungsraum, in dem industrielle Geschichte und gegenwärtige Perspektiven aufeinander treffen.
Dabei werden Prozesse des Wandels sinnlich erfahrbar:
Aus materieller Schwere entstehen Leichtigkeit, Bewegung und neue Bedeutungsräume.

Das Kollektiv trans_form_art hat sich 2025 formiert und widmet sich der künstlerischen Bespielung von (Stadt-)Räumen und Regionen. Die spezifischen Prägungen der jeweiligen Orte dienen sowohl als Inspirationsquelle für die künstlerische Auseinandersetzung, als auch als Ausgangspunkt für die Entwicklung von Kunstwerken und Installationen.
Auf diese Weise entstehen ortsspezifische Arbeiten, die bestehende Zusammenhänge sichtbar machen und neue Perspektiven auf den jeweiligen Raum eröffnen.

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am
Freitag, den 2.10.2026 um 18:00

Begrüßung
Dr. Sandra Hertel
(Leiterin der Städtischen Museen Iserlohn)
Einführung
trans_form_art, Barbara Müller

Im Anschluss laden wir Sie zu einem Umtrunk ein.