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to the woods | gruen

tothewoods-3 by brigitte felician siebrecht

Serie
to the woods | grün

 

 

Fotografie / stills from generative script
Aluminium bzw Acryl | limited edition
© brigitte felician siebrecht 2015
Anfrage

Flaches, monochromes Grün wirkt unnatürlich – eigentlich ‚ungrün‘
Licht und Schatten gehören auf bestimmte Weise dazu
und werden auf Grün besonders deutlich
bilden Bewegung
bleiben aber wie äußerlich – haften an der Oberfläche

Ist GRÜN eigentlich das ‚tote Bild des Lebens‘ ???
😉

 

Quelle: http://www.colorsystem.com

„Das Grün ist wie eine dicke, sehr gesunde, unbeweglich liegende Kuh, die nur zum Wiederkäuen fähig mit blöden, stumpfen Augen die Welt betrachtet.“
(Kandinsky 1952)

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First synchronized GeLB exhibit & gig

Die Welt ist gelb - First synchronized GeLB exhibit & gig

„Die Welt ist gelb“

 First synchronized GeLB exhibit & gig
23. / 24. August 2014 / Künstlerdorf Barendorf
Einige Impressionen ….

GeLB ist ein audio-visuell synchronisiertes Projekt von Brigitte Felician Siebrecht und Lutz Lundberg (Norwegen).
Serielle gelb orientierte und eingefangene Weltbetrachtung in Verbindung mit der Musik der Band GeLB…

 

Besuchen Sie auch home of GeLB to b.GeLB

Projektseite ‚realgeLB‘ auf Instagram besuchen

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GeLB / synchronized art project

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Gestern kam ich zu einem uralten Haus
in einem völlig abseits gelegenen Tal
das man eigentlich nur zu Fuß erreichen kann
unerwartet

inmitten eines wilden blühenden Gartens
der sich bis hinunter in unzugängliche Gebiete unten am Bach ausstreckte –
voller Farne, Wildblumen, Kräuter, Linden, Birken
der Nebel stieg gerade auf nach dem letzten Regen

Dort traf ich eine uralte Frau – vielleicht auch weniger alt
mit hellblauen Augen
die irgendwie verwandt schien,
so als käme sie geradewegs aus der Frühzeit

Im Haus
ein kühler Raum
Natursteine
in der Mitte die Küche
lief sie geschäftig hin und her
und erzählte dies und das –
beinah alles, was es zu wissen gab
über ihre ganze Welt

während ich den Duft von Liebstöckel, Rosmarin und wer weiß was tief einatmete
zwischen all den zum Trocknen aufgehängten Kräutern umherschaute
hinaus durch die winzigen uralten Fenster
und überall nur Grün sah,
das zum Fenster herein zu drängen schien

und staunte und murmelte .. alles so grün..

und während sie herrlich duftendes Gemüse mit Tomaten in der Pfanne briet,
schaute sie mich lächelnd an und sagte ganz und gar unvermutet:

Wussten Sie eigentlich, dass die Welt gelb ist?

Und ich musste gar nicht antworten.

Denn eben das –
so erschien es mir –
hatte ich bereits seit jehre gewusst.

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piano_d.Form / art project

piano_d.Form
Von der Ultimativität der Verwandlung

piano_d.Form ist ein mehrfach-perspektivisches Projekt

 

Mittelpunkt ist die Installation eines Klaviers in der Natur und die Beobachtung, Reflektion und künstlerische Transformation von Zerfall und Verwandlung. Die Original Installation wird seit 2009 dokumentiert und wurde während dieses Zeitraums auch zum Zentrum verschiedener Veranstaltungen. Musiker, Autoren und bildende Künstler trafen sich jeweils vor Ort zur spontanen künstlerischen Improvisation. Darüber hinaus fanden bereits mehrere Ausstellungen des Projektes statt – der jeweilige Projektstatus wurde konzeptuell einbezogen. Neben fotografischen Inszenierungen und musikalischen Kompositionen wurde insbesondere die Klang-Bild Performance „piano_d.Form run(time)“ gezeigt.

 

Hierbei handelt es sich um ein generatives Script, das mittels gesampleter Original-Sounds des Klaviers und Fotografien eine multi-dimensionale Impression per Zufalls-Algoritmus (live) erzeugt.

 

Diese Aufführung wird zu einem einmaligen Event, da sie aufgrund der Programmierung nicht wiederholbar ist. Dokumentationen des Projekts und Live Mitschnitte finden sich auf youtube unter

 

Video of a generative audio-visual performance. The real-time art-script generates new views and metamorphosis of the „piano_d.FORM“ by using random algorithms. At the same time the script creates a sound composition using sampled original sounds of the original piano_d.Form. The computer-generated performance is based on an art-script of the media artist Brigitte Felician Siebrecht. The program creates an artificial, random impression, that plays with the dissolving of form. The sound composition works with tempo and tone variations. Fragmentary transparencies, a mix of different states of development – creating a kind of multi-perspective vision and reveals the visibility of the „essence of form.“ Each generated view, each visual moment, every audio composition is unique and unrepeatable – due to the random structure of the script – the possibilities of change are nearly infinit.

Neuro-mantrische Sprach- und Gedanken- Fragmente über FORM

– gesprochen von einem Sprach-Roboter untermalt einen impressiven Zusammenschnitt der Piano Metamorphosen in den letzten 2 Jahren. Auffassung wie ein Mantra. Neuro-mantric speaking and thought-fragments / poem about FORM – spoken by a robot – compilation of piano metamorphosis during the last 2 years. part of the artwork piano_d.FORM

Notation d.formed symphony Brigitte Felician Siebrecht
Notation d.formed symphony Brigitte Felician Siebrecht

 

 

 

FORMdieFORMEN

ABSICHT zu FORMWERDEN FORM zu FUNKTION Form funktioniert für FUNKTION ABSICHT wird FORM wird FUNKTION wird BEDEUTUNG BEDEUTUNGS-VEREINBARUNG zu FUNKTION REDUKTION zu FUNKTION SEIN ENTDEUTUNG ENTFUNKTIONALISIERUNG ENTLASSUNG FORM? FORM von Funktion entleert- FORM von Bedeutung entleert- FORM von ABSICHT enleert- FORM sichtbar FORM unsichtbar

 

Gedankenabriss I
Ist der seiner Funktion entledigte Gebrauchsgegenstand noch ein Gegenstand oder ist er pure Form? Verfall ist in seiner Grundästhetik mindestens ebenso faszinierend wie das Entstehen. Warum fasziniert Verfall? Gibt es überhaupt einen Zerfall? Oder sind nicht alle Dinge dem Wandel unterworfen und unser Urteil, dass dies oder jenes die eigentliche Form sei nur ein kurzer Zwischenzustand und ein winziger Ausschnitt aus dem Gesamtsein eines Dinges? Das Sein und Werden als Gesamtheit betrachten aus einer ästhetischen Leidenschaft heraus: Denn Verfall ist ebenso schön wie Aufbau. Das Memento mori überwinden Gesamtheit wahrnehmen Wandel ist Wahrheit Wenn Staub der Urgrund aller Dinge ist, so ist Form ein Übergangsprodukt, die Definition von Funktion ein kurzes sich Aufbäumen des Bewusstseins Die Menge an Staub bleibt gleich. Im Staub sind alle Dinge gleich… Anstelle des Memento mori und des Jammers über die Vergänglichkeit kann das ästhetische Schwimmen durch Werden und Vergehen treten – das Glück des nie endenden Wandels…

Gedankenabriss II Memento mori
Das Sein und Werden als Gesamtheit betrachten aus einer ästhetischen Leidenschaft heraus: Denn Verfall ist ebenso schön wie Aufbau. Das Memento mori überwinden Gesamtheit wahrnehmen Wandel als Wahrheit Wenn Staub der Urgrund aller Dinge ist, so ist Form ein Übergangsprodukt, die Definition von Funktion ein kurzes sich Aufbäumen des Bewusstseins Die Menge an Staub bleibt gleich. Im Staub sind alle Dinge gleich… Anstelle des Memento mori und des Jammers über die Vergänglichkeit kann das ästhetische Schwimmen durch Werden und Vergehen treten – das Glück des im Wandel Bewusst-Seienden…

Gedankenabriss III piano de[fɔʁm] [ˈfɔʁmən]
die Form die Formen der Form der Formen der Form den Formen die Form die Formen FORM ist – die äußere Gestalt eines Objektes – der Endzustand, den das Veränderte annimmt – die Hülle, die ein Material aufnimmt und diesem Gestalt gibt – ein gedankliches Konstrukt Die Verwandlung Die Verwesung der Verfall Die Verwitterung die DeFormierung VERWITTERUNG Temperaturverwitterung Druckentlastungsverwitterung Frostverwitterung Hydrationsverwitterung Salzverwitterung Lösungsverwitterung Kohlensäureverwitterung Hydrolyse Chemisch-biologische Verwitterung sind ein Prozess! Wohingegen: die Funktion eines Objektes (Piano) ist ein Zustand Wir haben also – indem wir die Funktion beendet haben – und einen Prozess angestoßen haben – das Objekt in Bewegung versetzt dem Objekt eine Dimension hinzgefügt: Zeit > Bewegung > Geschwindigkeit (Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selbst sein)

 

KONZEPT

Brigitte Felician Siebrecht piano_d.FORM
KANN ein KLAVIER sterben?

Von der Ultimativität der stetigen Verwandlung

Das KLavier befindet sich seit 2009 kontinuierlich an verschiedenen Orten im Freien.

Sonne, Regen, Wind, Kälte und Hitze, aber auch Pflanzen und Tiere vereinnahmen das Klavier seither.
Es ist einer ständigen Verwandlung unterworfen, dient verschiedensten Tieren als Unterschlupf, wird Teil des Wachstumsprozesses benachbarter Pflanzen und Bäume. Seine Funktion und Bedeutung wandelt sich kontinuierlich. Die Ausstellung zeigt Entwicklungsprozesse, Verwandlungen, künstlerische Bearbeitungen, Animationen und Klangkompositionen, sowie philosophische und prosaische Kurzgedanken.

Das Klavier im Garten wurde zudem in den letzten beiden Jahren zum Mittelpunkt künstlerischer Zusammentreffen mit Künstlern verschiedener Metiers.

 

Ausschnitte aus diesen Zusammenkünften waren Bestandteil der 1. Ausstellung des „piano deFORM“ in der Mannesmann Halle / WerkStadt Witten.

 

Was wird aus einem Gebrauchsgegenstand, der seiner primären Funktion entledigt wird?

Ist er noch Gegenstand oder ist er pure Form?

Kann ein Klavier sterben?

Bleibt ein Klavier ein Klavier, auch wenn es als solches nicht mehr erkennbar ist?

Oder gibt die gedankliche Zuschreibung einer Bedeutung den Dingen ihre Form?

Der Verfall erscheint in diesem Prozess in seiner Ästhetik und Schönheit ebenso faszinierend wie das Entstehen.

Die Beobachtung der Ästhetik von Verwitterung ist dennoch nur ein begleitender Aspekt des piano deFORM Projektes. Letztlich entstehen aus dem Deformationsprozess und dem Versuch, das Entstehende in die eigene Welt zu re-integrieren in der Hauptsache neue Sichtweisen und individuelle (Be)Deutungen… Ein innerer Zusammenhang wird sichtbar zwischen Entstehung und Verfall: Stetige, nie endende Verwandlung ist die letzte Wahrheit jedes Dinges – Form und Funktion sind nur kurze Übergänge innerhalb eines unendlichen Prozesses.

 

 

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People with out.faces (Webism Art)

Blumenstrauss / People with out.faces / Brigite Felician Siebrecht

Im Sinne der ”Webism” Bewegung dienen für diese spezielle Reihe zufällig ausgewählte Fotografien aus dem Internet als Grundlage. Menschen in deren besonderer Lebensituation  werden quasi wahllos herausgegriffen  per Suche in der Suchmaschine. Sie werden  zu ”Rohstoff-Lieferanten” des entstehenden Kunstwerkes: Zum einen dient das Pixelmaterial der extrem angewandten Farb-Form-Abstraktion, zum andern wird zeitgleich die persönliche Situation, der Augenblick der fremden Menschen zum Motiv, mit dem man sich nun irgendwie beginnt zu verbinden.Die internetbedingte befremdliche Situation, in der gänzlich fremde Menschen in völlig privaten Situationen öffentlich werden, spiegelt sich im formale Kontrast zwischen scheinbar konkret festgehaltener Situation (Alltagsschnappschuß) und der bis zur Puppenhaftigkeit aufgelösten Darstellungsweise des Individuums….
Ist das globale Bildersharing Chance oder Verlust?
Müssen Privatspäre und Urheberrechte geschützt werden oder müssen wir lernen, beides neu zu definieren???
Wie müssen wir unsere Auffassung von Individualität in Zukunft modifizieren?

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StadtWand [city.surfaces]

Ausstellungstext ‚city.surfaces‘ Nürnberg 2011

Die spielerische Verwandlung von OberFläche in eine Art von visueller Gleichzeitigkeit und multiple Räumlichkeit sind zentrale Themen in den Arbeiten von Brigitte Felician Siebrecht.  In der Serie ‚city surfaces‘ bildet sie Synthesen aus sich ineinander spiegelnden Gebäuden und Fassaden. Lichtdurchflutete, reflektierende, manchmal auch undurchdringlich und verwirrend wirkende, mehr-dimensionale Oberflächen werden zu malerisch anmutenden Kompositionen. Es entsteht auf diese Weise eine besondere Art von Vielschichtigkeit und Transparenz. Man scheint zuweilen aus mehreren Perspektiven gleichzeitig zu sehen – kann sich gleiten lassen durch diese beinahe abstrakt anmutende Ästhetik von Farben, Formen und Perspektiven.

Die Motive der Serie „StadtWand [city.surfaces] sind auch als exklusive ArtEdition bei lignum-online erhältlich. Das von dem Iserlohner Kunsttischler KONRAD HORSCH entwickelte CD-Wandregal wird in verschiedenen Holzsorten angeboten und kann individuell mit Motiven von Brigitte Felician Siebrecht ausgestattet werden.
Besuchen Sie lignum-online